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Magenverkleinerung: Wie hoch sind die Kosten und welche Risiken bestehen?

Magenverkleinerung: Wie hoch sind die Kosten und welche Risiken bestehen?

Magenverkleinerung: Wie hoch sind die Kosten und welche Risiken bestehen?

Wer starkes Übergewicht hat, leidet sehr unter Beeinträchtigungen der Gesundheit. Dickleibigkeit ist die größte Zivilisationskrankheit in der westlichen Welt. Wer einen Body Mass Index von über 40 hat, hat häufig Probleme mit Gelenkschmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Allerdings ist es nicht einfach, viel Gewicht mit einer herkömmlichen Diät zu verlieren. Deswegen wurde das Verfahren einer sogenannten Magenverkleinerung entwickelt, bei der das Volumen des Magens verringert wird. Somit können Patienten nur noch eine bestimmte Menge an Nahrung aufnehmen und verlieren dadurch automatisch Gewicht.

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Eine Magenverkleinerung ist mit hohen Kosten verbunden. Ob die Notwendigkeit einer Magenverkleinerung gegeben ist, muss zunächst von einem Arzt untersucht werden, der ein Gutachten für die Krankenkasse ausstellt. Patienten müssen dabei nachweisen können, dass bisherige Abnehmversuche ohne Erfolg geblieben sind. Die Kosten belaufen sich je nach Methode zwischen 5500 Euro und 7000 Euro. Im Einzelfall können diese jedoch abweichen. Doch bevor die Krankenkasse über eine Kostenübernahme entscheidet, muss gewährleistet sein, dass Erkrankungen, die durch das Übergewicht entstanden sind, durch eine Magenverkleinerung erfolgreich beseitigt werden können.

Magenballon, Magenband und Magenbypass

Ein Magen kann durch einen sogenannten Magenballon, ein Magenband oder einen Magenbypass verkleinert werden. Eine weitere gängige Methode ist der Schlauchmagen. Die am häufigsten durchgeführte Methode ist dabei der Magenballon, der endoskopisch in den Magen eingeführt wird.
Im Anschluss wird der Ballon mit einer Kochsalzlösung aufgefüllt, sodass das Volumen kleiner wird. Nach der Phase im Krankenhaus wird der Patient schnell merken, dass er weit aus weniger essen kann. Trotzdem bekommt er spezielle Essenspläne, an die er sich halten soll. Das Magenband hingegen schnürt den Vormagen ab. Beim Magenbypass wird ein Teil des Magens abgeklemmt und direkt mit dem Dünndarm verbunden. Diese Methode gilt als risikoreich und hat die Konsequenz, dass der Patient über die Nahrung keine Vitamine und Mineralstoffe mehr aufnehmen kann, weswegen lebenslang Tabletten eingenommen werden müssen.

Risiken

Alle Verkleinerungen des Magens sind mit einem gewissen Risiko verbunden. Probleme können Wundheilstörungen oder Störungen in der Blutgerinnung (z.?B. Thrombose) sein. Außerdem besteht die Gefahr, dass es zu unschönen Verwachsungen oder sogenannten Narbenbrüchen kommt. Trotzdem sind diese Risiken gering, wenn man bedenkt, welche Folgen massives Übergewicht auf Dauer haben kann.

Daher ist es besonders wichtig, dass sich der Patient im Klaren ist, dass eine ständige ärztliche Nachsorge notwendig ist und die Ernährungsweise komplett geändert werden muss. Der Magenballon, aber auch das Magenband muss kontinuierlich durch Magenspiegelungen kontrolliert werden. Wer sich an die von den Ärzten weitergegebenen Ratschläge hält, muss sich aber keine Sorgen machen und kann sein Gewicht dauerhaft reduzieren.

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