Was ist Scientology?

Scientology – Was ist das eigentlich?

Scientology ist eine höchst umstrittene Organisation, welche – unter dem Deckmantel einer Religion – mit ganz bestimmte Lehren und damit verbundene Methoden möglichst viele Mitglieder gewinnen will. Gründer der kommerziell orientierten Gemeinschaft ist der Science-Fiction-Autor L. Ron Hubbard. Hubbard rief Scientology

(“die Lehre vom Wissen”) im Jahr 1952 ins Leben und charakterisierte seine Lehren als “angewandte religiöse Philosophie” sowie als Grundlage für eine neue Religion (Mitte der 90er Jahre urteilte ein deutsches Gericht allerdings, dass der Status einer Religionsgemeinschaft nicht gegeben sei).

Scientology: Wachstum & prominente Mitglieder

Im Laufe der Jahre wuchs die Zahl der Scientology-Anhänger beständig, wobei sich unter den Mitgliedern zahlreiche prominente US-Schauspieler und Schauspielerinnen befinden. Dies ist kein Zufall: Die Organisation strebt an, möglichst viele Prominente zu rekrutieren, um deren Einfluss auf die Öffentlichkeit zu Gunsten Scientologies einsetzen zu können. Der populäre US-Schauspieler Tom Cruise gilt beispielsweise quasi als Repräsentant der Gemeinschaft – aber auch John Travolta oder Leah Remini sind überzeugte Anhänger von Scientology.
Obwohl einige Sozialwissenschaftler auf die Aussage bestehen, Scientology sei eine Religion, kann nicht von der Hand gewiesen werden, dass diese Organisation inzwischen zu einer facettenreichen transnationalen Gesellschaft wurde, in welcher die Religion nur eine von zahlreichen Komponenten ist. Weitere wichtige Absichten bzw. Bestandteile von Scientology sind bestimmte politische Ziele, bedeutende wirtschaftliche Geschäftsbeziehungen, kulturelle Einflussnahme, pseudo-medizinische Praktiken sowie pseudo-psychiatrische Behauptungen.
In Deutschland steht die „Scientology-Kirche“ übrigens seit Mitte der 90er Jahre unter Beobachtung des Verfassungsschutzes.


Antworten

bayanon
31.05.2011 - 13:23

Scientology ist ein gefährlicher, unsere Freiheit
bedrohender Irrglaube!
Anonymous klärt auf:
Scientology-Gefahr für jeden!
http://anon123.blog.de/

-Vorsicht, getarnte Scientologen!
Der Verfassungsschutz warnt!

-Verlorene Kinder-
Das grausame Schicksal der wehrlosesten Scientologyopfer!
Links im Blog.

Günter M
14.10.2011 - 21:27

wenn ich solche Begriffe bzw. Anschuldigungen höre wie “Irrglaube”, dann frage ich mich WER behauptet das und wieso. Schauen wir uns doch nüchtern unsere lange Geschichte an. Menschen glauben etwas oder an etwas/jemanden UND das ist dann der rechte Glaube UND der Glaube der anderen ist dann der Irrglaube. Nun, wer ist dieser andere? In der Regel jemand, den man nicht sehr gut kennt. Und dessen Glauben erst recht nicht. Statt sich also die Mühe zu machen, den jeweils anderen und den Glauben desjenigen (WENN man schon meint, der eigene sei SO richtig) halbswegs zu verstehen, ja stattdessen führt man dreissig Jahr Krieg. Von allen anderen Kriegen und Konflikten ganz zu schweigen. WENN man also schon von seinem oder irgendeinem GLAUBEN spricht, dann sollte man wenigstens so viel Bescheidenheit mitbringen, dass man eben nur “glaubt” (und nicht weiß). Der Bescheidene und der Tolerante haben eines gemeinsam: Sie wissen, was sie nicht wissen und was sie glauben. Und demzufolge sind sie nicht so engstirnig, dass sie das angreifen/kritisieren/be-und abwerten, was andere glauben. “Andere”, die “Anderen”, wer sind denn das?
Unsere Mitmenschen! Unsere Wegbegleiter auf dieser ach so begrenzten, kleinen Erde. Unsere Schicksalsgenossen. Und wenn sie einmal dem Untergang nahe ist? diese kleine Erde,hm? werden wir dann immer noch streiten, wer die rechte Bibel hat?
Bei Gott, ich hoffe nicht,
Freundlichst, meine Freunde: Günter Münzloher

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