Top Level Domain – Was ist das?

Was ist eine Top Level Domain?

Die Top Level Domain ist die den anderen Domainbestandteilen hierarchisch übergeordnete Ebene. Sie befindet sich im Domainnamen ganz rechts und ist der höchste Level der Adresse. Nach links hin werden die Ebenen abgestuft. Die Domain “www.beispiel.de” besteht etwa aus der Top Level Domain “de”, der Second Level Domain “beispiel” und der Third

Level Domain “www”. Die Bezeichnung Top Level Domain ist auch oft unter ihrer Abkürzung TLD zu finden.

Zwei Arten von Top Level Domains

Bei den TLDs werden zwei Arten unterschieden. Zum einen sind dies die allgemeinen oder generischen TLDs (generic TLDs, gTLDs), zum anderen die länderspezifischen TLDs (country-code TLDs oder ccTLDs). Allgemeine TLDs bestehen aus drei Buchstaben (in Einzelfällen aus mehr), länderspezifische aus zwei. Eine Ausnahme bildet die eu-Domain, welche zu den allgemeinen zählt.

Die allgemeinen TLDs waren anfangs für bestimmte Zwecke in den USA reserviert. Einige dieser TLDs haben sich aber zu frei zugänglichen und zweckungebundenen TLDs entwickelt. Dazu zählen neben der weltweit häufigsten TLD “com” auch “net” und “org”. Neue gTLDs sind etwa “biz”, “info” oder “name”.

Länderspezifische Top Level Domains

Die länderspezifische TLD mit den meisten registrierten Domains ist “de”. Ihr folgen “cn” (China), “uk” (Großbritannien) und “nl” (Niederlande). Die ccTLDs gibt es für jedes Land, zusätzlich noch für einige abhängige oder selbständige Gebiete (so etwa für Hongkong oder Palästina). Für jede ccTLD gibt es eine nationale Vergabestelle mit oft abweichenden oder gar restriktiven Vergabekriterien; in Deutschland ist das die DENIC. Einige ccTLDs sind bereits veraltet, so “su” für die Sowjetunion oder “yu” für Jugoslawien. De facto nicht in Gebrauch war “dd” für die DDR. Andere ccTLDs werden wegen ihrer markanten Buchstabenfolge oder ihrer freien Vergabekriterien gern genutzt, so “tv” (eigentlich Tuvalu) oder “tk” (Tokelau/Neuseeland).


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