Die Droge als Ersatzdroge
Methadon ist, im Gegensatz zu Heroin, absolut künstlich hergestellt. Es ist ein Opiatersatzmittel, welches stark schmerzlindernd wirkt. Methadon wurde bekannt, als man in den 60er Jahren damit begann, es als Ersatzdroge beim Heroinentzug einzusetzen. Heroin ist halbsynthetisch, d.h. es besteht zur Hälfte aus natürlichen Opium-Auszügen.
Methadon hat im Vergelich die Wirkung von Morphium, es kann auch
zu einer starken Abhängigkeit führen, trotzdem wird es beim Heroinentzug eingesetzt, um die starken Entzugserscheinungen, wie zum Beispiel Schmerzen, zu lindern. Methadon wirkt auch auf das zentrale Nervensystem und hilft so dem Abhängigen, gedanklich vom Heroin zu lassen.
Auch Methadon hat Nebenwirkungen
Natürlich hat auch die Einnahme von Methadon Nebenwirkungen, nicht nur dass es abhängig macht, es kann auch zu starken Verdauungsstörungen kommen, da alle Opiate den Darm lähmen. Häufig ist bei der Einnahme von Methadon eine auftretende Euphorie des Betroffenen zu bemerken, er kann unter Konzentrationsstörungen und Schlaflosigkeit leiden, dies sind nur einige, der vielen Nebenwirkungen von Methadon.
Methadon: Nie ohne Arzt
Auf jeden Fall ist Methadon niemal ohne einen Arzt einzunehmen, denn im Falle einer Überdosierung kann es sehr schnell zum Tode führen. Schon 1 – 1 1/2 Milligramm pro Körpergewicht reichen schon aus, um einen Menschen zu töten. Hat man die Sucht überwunden, sollte Methadon schleichend, d. h. langsam abgesetzt werden, um hier erneute Entzugserscheinungen zu minimieren.
Methadon: Meist als Tabletten oder Tropfen
Methadon ist in Form von Tabletten oder aber auch als Tropfen zu erhalten. Wird Methadon flüssig verabreicht, so ist es meist so präpariert, dass man es nicht als Injektion benutzen kann, dies erfolgt meist indem es verdünnt oder mit Sirup eingefärbt wurde, denn man möchte den Süchtigen ja vom Spritzen wegbringen.


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